By club_forum | Juli 21, 2008 - 3:32 - Posted in Spendenaufruf

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Freunde und Förderer des Club Forum e.V.
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BLZ 603 900 00
Volksbank Böblingen
By club_forum | - 3:23 - Posted in Presse

Pressemitteilung zum Club Forum

Die Öffentlichkeit hat die Diskussion um die Zukunft des Club Forum aufgenommen. Der Club Forum selber ist bemüht, die Diskussion in eine breite Öffentlichkeit zu tragen. Die Evangelische Gesamtkirchengemeinde ist an einer guten Zukunft für den Club Forum sehr interessiert. Damit diese Diskussion mit der nötigen Sachlichkeit auch in der Öffentlichkeit geführt werden kann, ist es notwendig, dass dabei ein paar Fakten berücksichtigt werden.

Dabei geht es insgesamt darum:

  • die Kirche sucht das Gespräch mit den Betroffenen,
  • gute Lösungen brauchen das gemeinsame Gespräch und kreative Ideen,
  • das Haus der Jugend hat erhebliche Leerstände und ist bei weitem nicht ausgelastet
  • Jugendarbeit mit Freiräumen und Selbstverantwortung ist und bleibt Anliegen der Kirche, ist aber nicht an einen bestimmten Standort gebunden und
  • der Finanzdruck ist sehr groß, die Unwirtschaftlichkeit nicht zu übersehen.

Im Einzelnen führt die Kirche aus:

  1. Dekan Bernd Liebendörfer hat dem Club Forum, dem Förderverein des Club Forum und dem Jugendgemeinderat geschrieben. In allen drei Briefen hat er die Bedeutung der durch das Club Forum geleisteten Arbeit unterstrichen. Er äußert den Wunsch nach gemeinsamen Gesprächen, damit eine gute Lösung gefunden werden kann.
  2. Die Kirche ist bemüht, mit den Betroffenen die Situation zu klären. Am Dienstag, 15. Juli gibt es im Jugendwerk eine Sitzung unter Einbeziehung des Club Forum auf der das Thema zur Sprache kommt und das Jugendwerk intern die Fragen diskutiert. Zunächst wollte das Jugendwerk diese Thematik erst nach den Sommerferien fortführen. Nun gibt es aber Überlegungen, noch vor den Sommerferien eine Sondersitzung einzuschieben. Dekan Bernd Liebendörfer hat seine Bereitschaft zur Teilnahme signalisiert, falls dies gewünscht wird und diese Sitzung zustande kommt.
  3. Auf der Suche nach einer guten Lösung für die Sache muss allerdings berücksichtigt werden, dass es im Haus der Jugend, in dem auch der Club Forum untergebracht ist, erhebliche Leerstände gibt. Im Erdgeschoss befinden sich ein großer und ein kleiner Saal. Dieses Stockwerk ist vor allem durch die „Offenen Tage“ bekannt. In laufenden Jahr 2008 fanden im großen Saal bisher tatsächlich nur drei Veranstaltungen statt. Zusätzlich kam es zu zwei Vermietungen im kleinen Saal und der Disco. Sonst steht der Raum immer leer.
    In anderen Jahren war die Nutzung mit insgesamt ca. 13 Veranstaltungen durch Club Forum und Evangelisches Jugendwerk zwar etwas besser. Dennoch ist klar, dass ein Stockwerk, in dem etwa einmal pro Monat eine Veranstaltung stattfindet, wirtschaftlich nicht haltbar ist.
  4. Für das gesamte Haus der Jugend sieht die Auslastung nur wenig besser aus. Der eigentliche Club Forum, eine Jugendgruppe im Dachgeschoss untergebracht. Dort steht dieser einen Gruppe eine ganze Wohnung rund um die Uhr zur Verfügung, die allerdings fast nur zu Treffen am Wochenende genutzt wird. Weiter hat eine Band einen Probenraum und die Pfadfinder einen Raum in diesem Haus.
  5. Die Bedeutung des Club Forum liegt nicht zuletzt in der langjährigen, guten Arbeit, die dort geleistet wurde. Deswegen sind viele mit dieser Arbeit verbunden. Das darf aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass der Club Forum selber eine eher kleine Gruppe von nicht einmal einem Duzend Jugendlichen ist, die keineswegs ständig hohen Raumbedarf hat.
  6. Sicher hat es für Jugendliche und auch für deren Eltern eine hohe Bedeutung, dass sie im Haus der Jugend zu gewissen Zeiten einen Treff haben, wo sie unter sich sind. Das gilt besonders an Wochenenden. Dennoch darf man die Augen davor nicht verschließen, dass es sich letztlich um eine überschaubare Zahl handelt und die Räume im Haus der Jugend weit unter dem liegen, was man unter einer normalen Auslastung versteht. Regelmäßig und intensiv werden nur die Büros des Jugendwerks genutzt.
  7. Die Kirche steht in ihrer Jugendarbeit unbeirrt dafür, dass es Freiräume für die Jugendlichen geben muss. Selbstverantwortung und Gemeinschaft einzuüben, sind wichtige Aufgaben. Doch diese Art von Jugendarbeit ist nicht an ein bestimmtes Haus gebunden. Wenn es zu einem Umzug in die Feste Burg kommt, dann gehen alle Verantwortlichen davon aus, dass auch dort die Jugendarbeit ihre Freiräume bekommen wird. Das wurde von mehreren Seiten im Gesamtkirchengemeinderat betont.
  8. Besonders schwierig wird die Frage, ob man den Disco-Keller aufgeben muss. Hier gleichwertigen Ersatz zu finden, wird nicht einfach. Aber gerade wenn man für schwierige Fragen eine gute Lösung sucht, ist es wichtig, zusammen zu sitzen und zu beraten. Davon ist der Dekan überzeugt. Dabei setzt er auf sachliche und kreative Diskussionen. Mit Stimmungsmache werden Probleme nicht gelöst.
  9. Der Druck bei der Evangelischen Kirche ist hoch. Laut dem neuesten Immobilienverzeichnis der Gesamtkirchengemeinde müsste für das Haus derzeit eine Rücklage in Höhe von 300 000 Euro für die Gebäudeunterhaltung vorhanden sein. Tatsächlich finden sich in dieser Rücklage aber nur 3 000 Euro, also gerade einmal 1 % der erforderlichen Summe.

Dekan Bernd Liebendörfer

By club_forum | Juli 11, 2008 - 12:09 - Posted in Kreiszeitung

Kirchengemeinderat bleibt bei den Plänen

Evangelisches Jugendwerk mit Club Forum sowie der Tafelladen sollen in die Feste Burg
Böblingen - In der außerordentlichen Sitzung des evangelischen Gesamtkirchengemeinderats am Mittwochabend ist viel über das Haus der Jugend im Paul-Gerhardt-Weg 8 gesprochen worden. Letztlich blieb es bei der bisherigen Tendenz: Das Jugendwerk und damit auch der Club Forum sollen nebst Tafelladen in die Feste Burg umziehen. (VON ROBERT KRÜLLE)

So viele Zuhörer hat der Rat der evangelischen Gesamtkirchengemeinde (GKG) wohl selten in seinen Sitzungen. An die 15 Mitglieder des “Club Forum” saßen an der Rückwand des Gemeindesaals in der “Festen Burg” und zeigten Präsenz. Die Pläne, das Haus der Jugend im Paul-Gerhardt-Weg 8 womöglich zu verkaufen, hatten den Jugendclub alarmiert. Sich direkt äußern durften die Forumler als Besucher des Gremiums aber nicht, was die meisten der 15- bis 25-Jährigen sichtlich wurmte.

Dekan Bernd Liebendörfer betonte die problematische finanzielle Situation der Kirchengemeinden - nicht zuletzt weil die Mitgliederzahlen in Böblingen innerhalb der vergangenen 15 Jahre von rund 16 700 auf 13 100 geschrumpft sei und viel weniger Zuschüsse fließen würden. Der marode Zustand der Festen Burg - eigentlich das Haus der Stadtkirchengemeinde - zwinge aber zum Handeln.

Das historische Gebäude will man gern erhalten, mit der Generalsanierung ist die Stadtkirchengemeinde allein aber überfordert - zumal der Seniorentreff der Stadt in absehbarer Zeit in den Treff am See umziehen wird. Wenn aber im Gegenzug die GKG ebenfalls in die Feste Burg einziehen würde, sei das Projekt zu stemmen - sprich: Tafelladen und das Evangelische Jugendwerk mitsamt Club Forum, für den Räume unterm Dach vorgesehen sind, sollen in die Sindelfinger Straße umziehen.

Mit 2,2 Millionen Euro Sanierungskosten für die Feste Burg rechnet Kirchenpfleger Jürgen Kirchner. Nach Abzug der möglichen Zuschüsse von Landeskirche und Kirchenbezirk blieben Kosten von etwa 570 000 Euro an der Stadtkirchengemeinde und rund 860 000 Euro an der Gesamtkirchengemeinde hängen. Das sei über zinslose Darlehen bis 2025 beziehungsweise 2018 leistbar - mit eingerechnet aber den Verkauf des Hauses der Jugend im Paul-Gerhardt-Weg 8.

Auch dieses Gebäude gilt als sanierungsbedürftig. “Wir rechnen mit rund 400 000 Euro”, sagte Liebendörfer, “Dieses Geld haben wir aber einfach nicht.” Dass die Stadt Böblingen Interesse an dem Grundstück angemeldet hat, um eine Kindertagesstätte neu zu bauen, scheint daher ideal - schließlich ist dort laut Bebauungsplan eine gemeinnützige Verwendung vorgeschrieben. Ein konkretes Preis-Angebot der Stadt liege aber nicht vor, sagte Liebendörfer und nannte auch keine Summe, die sich die GKG erhoffen würde. Arno Helwig, der Vorsitzende des Evangelischen Jugendwerks, bat um Verständnis für die Besorgnis der Mitglieder des Clubs Forum. “Das Haus der Jugend ist die erste Anlaufstelle für alle Jugendlichen der evangelischen Jugendarbeit”, sagte Helwig, “und im Fall des Forums ist fraglich, ob diese Arbeit in der Festen Burg so wie bisher weitergeführt werden kann.” Die Identifikation mit dem Gebäude im Paul-Gerhardt-Weg 8 sei groß, der dort mögliche Freiraum ideal. Letztlich betonte er: “Wir alle müssen uns grundsätzlich fragen, wie die evangelische Jugendarbeit aussehen soll.”

Bei der allgemeinen Diskussion formulierten einige Ratsmitglieder, dass sie keine Gründe sehen würden, warum die Arbeit des Clubs Forum nicht - wenn auch in abgewandelter Form - in der Festen Burg funktionieren solle. Gleichzeitig kam die Frage auf, inwieweit denn der Club Forum vielleicht parallel zu einer Kindergarten-Nutzung im Paul-Gerhardt-Weg auch bleiben könne. Mehrfach wurde betont, dass in dieser Sache doch auch die Stadt eine Mitverantwortung habe. Der Arbeitskreis Jugend monierte die Kurzfristigkeit der Überlegungen. Es sei zu wenig Zeit geblieben, um neue Konzepte zu erarbeiten und vorzustellen.

Schließlich kam es auf Vorschlag des Dekans doch zu einer Abstimmung: Der Gesamtkirchengemeinderat nehme die Überlegungen zur Sanierung der Festen Burg zur Kenntnis, und erkläre sich bereit, dass das Projekt von Gesamt- und Stadtkirchengemeinde verwirklicht werde, den Tafelladen und das Jugendwerk in die Feste Burg einzubinden. Außerdem werde der Bauausschuss beauftragt, die Planungen fortzuführen und weitergehende Vorschläge zu erarbeiten. Mit 28 Ja-Stimmen bei sechs Enthaltungen und vier Nein-Stimmen folgte das Gremium dieser Beschlussformulierung.

“Diese Abstimmung war für uns nicht verständlich”, sagte Martin Wastian vom Club Forum nach der Sitzung des Gesamtkirchengemeinderats, “das ist letztlich ein Persilschein und der Schlüssel, das Haus der Jugend zu verkaufen.” Der Club Forum habe vor allem Bedenken, weil in der Festen Burg die Veranstaltungsräume fehlten, die den Paul-Gerhardt-Weg 8 auszeichnen würden. “Schlimm war, dass wir in der Sitzung nichts sagen durften, da wirst du fuchsig”, meinte der 24-Jährige. “Ich habe das Gefühl, dass kaum einer von den Räten weiß, was bei uns eigentlich geht.”

Dekan Bernd Liebendörfer schien dagegen erleichtert. “Das ist ein ganz schwieriger Prozess”, sagte er nach der Sitzung, “aber der Beschluss ist für uns ein großer Fortschritt. Wir können jetzt mit einem besseren Rückhalt gegenüber weiteren Stellen und Gesprächspartnern auftreten.”

By club_forum | - 12:07 - Posted in Kreiszeitung

Die Forumler sind stocksauer

Pläne, das “Haus der Jugend” zu verkaufen, schocken den Club
Böblingen - Morgen Abend berät der Gesamtkirchengemeinderat über die Zukunft des “Hauses der Jugend” im Paul-Gerhardt-Weg 8. Die Jugendlichen vom “Club Forum”, der dort residiert, laufen Sturm gegen den möglichen Verkauf. (VON ROBERT KRÜLLE)

Das Gebäude am Beginn der Berliner Straße ist unter “Haus der Jugend” kaum in Böblingen bekannt, die meisten vor allem Jüngere kennen das Haus einfach als “’s Forum”. Seit fast 30 Jahren werkelt dort der Jugendclub des Evangelischen Jugendwerks, Jugendliche organisieren in Eigenregie Partys, Konzerte, Diskussionen und vieles mehr. Jetzt steht bei der evangelischen Kirche der Verkauf der Immobilie zur Diskussion - die Stadt würde dort gerne ab 2011 eine Kindertagesstätte betreiben. Mit dem Erlös will die Kirche die Sanierung oder gar den Neubau der “Festen Burg” in der Sindelfinger Straße finanzieren.

Die Veröffentlichung dieser Pläne in der Ausgabe der KREISZEITUNG vom 25. Juni traf die Forumler wie ein Schlag ins Gesicht. “Wir haben nichts davon gewusst”, sagt Martin Wastian, “und sind total enttäuscht.” Der 24-Jährige ist einer aus dem harten Kern, der derzeit im Club Forum die Strippen zieht und mitten in den Planungen für das traditionelle Open Air am 12. und 13. September steckt. “Dass wir aus der Zeitung von den Plänen erfahren müssen, ist echt hart”, sagt Wastian, “entweder hatte man nicht den Mut, mit uns zu sprechen, oder man will uns einfach nicht mehr haben.”

Spontan riefen die Forumler am Samstag eine Krisensitzung zusammen und beratschlagten die Situation. Das Fazit ist klar: “Wir fordern, dass das Haus erhalten bleibt!”, sagt Wastian. Die aktuell knapp 15-köpfige Gruppe will die Sitzung des Kirchengemeinderats morgen Abend in der “Festen Burg” besuchen und ihre Sicht der Dinge darlegen. “Wir werden versuchen, Redezeit zu bekommen”, sagt Wastian. Schließlich haben die Forumler einiges klarzustellen.

In Zukunft ebenfalls in der “Festen Burg” untergebracht zu sein, können sich die 15- bis 25-Jährigen nicht vorstellen. “Wir haben dort sicher keine vergleichbaren Räumlichkeiten, und gerade die Veranstaltungsräume sind wichtig”, sagt Wastian. Außerdem sei die Identität des “Club Forum” untrennbar mit dem Paul-Gerhardt-Weg 8 verbunden. “Das kann man nicht einfach woanders hin verpflanzen.”

Deutlich betonen die Forumler auch, dass nirgendwo sonst es mehr die Möglichkeit für Jugendliche gebe, in Eigenverantwortung Veranstaltungen zu organisieren. Außerdem sei man gerade wochenends häufig Anlaufpunkt für Jugendliche. “Da die Jugendhäuser inzwischen samstags geschlossen haben, bleibt dann halt nur, sich am See oder so zu treffen”, betont Wastian, “dann darf sich aber auch niemand mehr über Jugendliche aufregen, die sich dort aufhalten.”

Wie selbstverständlich trägt der Jugendclub im Paul-Gerhardt-Weg mit seinen Veranstaltungen zum jugendkulturellen Leben in der Stadt bei. “Und das inzwischen fast ohne finanzielle Unterstützung.” Den letzten Open-Air-Zuschuss von der Stadt habe es 2004 gegeben, aus dem Kulturetat der Kirche werden Reparaturen im Gebäude gezahlt. Große Unterstützung erfährt der “Club Forum” vom Förderverein, in dem sich ehemalige Mitglieder zusammengetan haben. “Der Beitrag der 30 Mitglieder und Spenden sind unser finanzielles Fundament”, erläutert Martian Wastian.

Als Argument für den Verkauf des Hauses im Paul-Gerhardt-Weg nannte Dekan Bernd Liebendörfer auch dessen maroden Zustand, vor allem das Dach sei angeschlagen, für eine Sanierung aber kein Geld da. “Wir sitzen ja unter dem Dach”, entgegnet Wastian, “reingeregnet hat es noch nicht.” Bei einer fälligen Sanierung verweist der 24-Jährige auf das Engagement des “Club Forum” in den vergangenen Jahren. “2001 haben wir bei einem Wettbewerb der Handwerkskammer gewonnen, die uns dann das Erdgeschoss renoviert hat”, erzählt Wastian, “das Material hat der Rotary-Club mit 50 000 DM finanziert.” Zudem habe man des Öfteren in Eigenleistung die Räume renoviert, in den 90er Jahren gar die Disco im Keller selbst eingerichtet. “Wir bieten da gerne unser Engagement an.”

Dass der Jugendclub zuletzt keine goldenen Zeiten erlebt hat, muss Wastian allerdings zugeben - der Nachwuchs macht sich rar, und bei Abi-Partys im Frühjahr gab es mächtig Ärger mit der Polizei. “Wir haben zurzeit sicher eine der größten Krisen bisher”, gesteht der 24-Jährige, “aber die Forumler haben sich schon zu anderen schwierigen Zeiten wieder aufgerappelt.” Das aktuelle Team will jedenfalls nicht so einfach hinnehmen, dass die Zukunft des “Club Foum” an ihm vorbei entschieden wird. Auch der Böblinger Jugendgemeinderat (JGR) ist bereits aktiv geworden und hat einen Brief an die Mitglieder des Gesamtkirchengemeinderates geschrieben und sich für den Erhalt des “Club Forums” ausgesprochen. “Diese einzigartige Institution in Böblingen darf nicht verloren gehen”, sagt der JGR-Vorsitzende Simon J. Behm. Der Club müsse bei den zu treffenden Entscheidungen berücksichtigt und die Meinung der Jugendlichen gehört werden. Außerdem fordert der JGR auch das Engagement der Stadt: “Dass das Forum der Böblinger Jugend erhalten bleibt, dafür muss sich auch die Stadtverwaltung einsetzen”, so Behm.

By club_forum | Juli 8, 2008 - 10:38 - Posted in Stimmen/Leserbriefe für das Forum

Über 20 Jahre war ich ehrenamtlich in der evangelischen Jugendarbeit in Böblingen aktiv. Dabei kam der Mitarbeit im Club Forum immer eine ganz besondere Bedeutung zu.

Als Jugendlicher fand ich Vorbilder und die Gemeinschaft von Gleichaltrigen und Gleichgesinnten, die sich mit ihrem Glauben auseinandersetzten. Ich erlebte Freiräume für Kreativität, konnte orientierende Erfahrungen machen im Engagement für andere Jugendliche und mich mit individuellen und gesellschaftlichen Fragen auseinandersetzen.

Als junger Erwachsener mit größerer Verantwortung lernte ich, dass der Club Forum vielen Jugendlichen durch teilweise provozierende Denkanstöße glaubwürdige Antworten und Handlungsperspektiven auf der Suche nach einer gelingenden christlichen Lebenspraxis gibt. Die evangelische Gesamtkirchengemeinde Böblingen gab jungen Menschen die Chance Neues auszuprobieren und in der Verantwortung für andere und das Haus der Jugend sich zu engagieren und sich auseinanderzusetzen mit Gesellschaft, Kirche, Politik und Kultur.

Heute setzt die herrschende Erlebnis- und Eventkultur auf Konsum, Schnelligkeit und oberflächlichen Nervenkitzel. Deshalb ist das Forum, in dem junge Menschen Begegnung, echte Beziehung und Begleitung erfahren können auch in Zukunft besonders wichtig. Dort begegnen sie Menschen, die Authentizität und Glaubwürdigkeit anstreben und dabei ihre Sprache sprechen. Sie erhalten die Möglichkeit zu Dialog und Auseinandersetzung, in einer gemeinsamen Suche nach dem, was durch das Leben trägt. Im Miteinander erleben sie eine spirituelle und geistliche Praxis, die den Alltag deuten hilft und prägt.

Ich schätze den Mut der Evangelischen Gesamtkirchengemeinde Böblingen im Club Forum Jahrzehnte diese (Frei-)räume für ganz eigene Erfahrungen christlicher Gemeinschaft jahrzehntelang zugelassen zu haben.

Jugendliche sollten nicht als Problembringer gesehen werden. Auch in Zeiten von Sparzwängen sollten Jugendliche und ihre Lebenswelten in der „Erwachsenenkirche“ Priorität haben. Es muss ihnen Platz eingeräumt werden. Wenn Jugendliche in der Kirche keine wirklichen Frei- und Experimentierräume, wie das Forum im Haus der Jugend finden, dann bleiben sie lieber draußen.

Reiner Pravda
Stuttgart

By club_forum | - 12:27 - Posted in Stimmen/Leserbriefe für das Forum

Artikel von meinem eigenen Blog den ich hier auch zur Verfügung stellen möchte:

Man nimmt immer erst denen die Stimme, die eigentlich keine Stimme haben und wenn man etwas kürzen kann oder will ist es immer einfacher den zu bestrafen, der eigentlich sowieso schon wenig bis garnichts hat. In Zeiten in denen darüber gestritten wird warum die Jugend sich an Wochenenden in Alkoholexzessen ins Krankenhaus befördert und in denen Clubs von unter Achtzehnjährigen belagert werden und es immer wieder zu unverständlichen Pöbeleien und Übergriffen von Jugendlichen kommt, stellt sich mir die Frage: Warum man dann die Freiräume, die Jugendliche brauchen und die in den letzten Jahren immer weiter eingeschränkt wurden, weiter dem Erdboden gleich macht?

Böblingen bei Stuttgart ist da wohl momentan eines der Beispiele im Bundesgebiet, das einen wirklich ins grübeln bringt und eines der Beispiele, bei denen man sich beim genaueren Hinschauen an den Kopf fassen muss. Seit fast dreissig Jahren steht dort ein Projekt, des Evangelischen Jugendwerks in Böblingen, das mit eigenem Verein und gut laufenden Events es in den letzten Jahren geschafft hat, sich einen weitgehend soliden Haushalt zu schaffen, der abgesehen von den Räumlichkeiten und der kleineren Zuwendungen aus dem Kulturetat der Evangelischen Kirche in Böblingen, keinerlei Kosten frisst. Im Gegenteil, man hat es in Böblingen geschafft mehrmals im Jahr große Events auf die Beine zu stellen, mit denen man es schafft sich über Wasser zu halten. Jedes Jahr strömen viele Hundert junge Menschen zwischen Weihnachten und Neujahr in die Räumlichkeiten des Club Forum, um bei den sogenannten “Offenen Tagen” alte Bekannte zu treffen, neue Bekannstchaften zu schliessen, zu feiern und zu tanzen und das in einer Atmosphäre die ihres gleichen sucht. Auch strömen jedes Jahr viele BEsucher zum “Forum Open Air” bei dem schon größen wie Kool Savas, 4 Lyn, Creutzfeld und Jakob, Fotos und andere zu Gast waren. Das Line-Up für dieses JAhr steht auch schon und mit JAHcosutix und Ganjaman konnte man dieses Jahr gleich zwei wirklich berühmte deutsche Reggaeartists für einen Auftritt verpflichten.

Das Forum bietet aber nicht nur Events, es bietet auch die Möglichkeiten, dass Jugendliche ein eigenes Event auf die Beine stellen. Bei diversen Abiparties, Discos im Hauseigenen Partykeller, Geburtstagsfeiern und anderen Parties strömen die Besucher in großer Zahl in die Räume des Club Forums. Auch hier ist inzwischen das Club Forum die einzige Möglichkeit geworden, für Jugendliche selbst etwas auf die Beine zu stellen und, nachdem die Jugendhäuser in Böblingen ihre Öffnungszeiten den Jugendlichen Bedürfnissen angepasst haben und Samstags geschlossen sind, Ihre Räume an Elternvereine vermieten und eine Selbstöffnung der Jugendlichen untersagt ist, scheint für viele Jugendliche in Böblingen inzwischen der Gang an den See im Ortskern die einzige Alternative zu sein. Das es hier wiederum zu Problemen kommt braucht man wohl nicht mehr näher zu erläutern.

Und jetzt schliesst sich, nachdem sich die Stadt und das Land schon lange gegen die Jugend gestellt hat, indem sie das Angebot gekürzt hat, auch die Evangelische Kirche in Böblingen an und möchte das “Haus der Jugend” indem das Club Forum beheimatet ist schließen und Verkaufen, damit die Stadt statt Jugendlichen dort Kinder bis 3 Jahre unterbringen kann. Das Angebot neue Räume im Gemeindehaus der Stadtkirche zu bekommen ist dabei kein gleichwertiger Ersatz, weder stehen dort die Räume für Events wie die “Offenen Tage” im Winter oder das “Open Air” im Spätsommer zur Verfügung, noch ist es den Jugendlichen dort möglich auch mal Krach zu machen, wie es in den jetzigen Räumen möglich ist, da man von einer halbwegs abgeschotteten Fläche in Böblingen mitten in die Altstadt verfrachtet werden soll.

Aber damit nicht genug: Anstatt mit den Jugendlichen einen Dialog zu führen und sich über eventuelle Alternativen Gedanken zu machen, musste der Club Forum davon aus der Zeitung erfahren, und das eine Woche vor der letzten Abstimmung im Gesamtkirchengemeinderat der Stadt Böblingen. Entsetzt konnten die Jugendlichen dort lesen, wie über alle Köpfe hinweg eine Einrichtung geschlossen wird. Denn auch wenn es laut dem Dekan der Stadt Böblingen zu neuen Räumen Pläne gibt, bleibt der Club Forum nicht zuletzt durch seine momentane Lage und aufgrund der Räumlichkeiten mit dem Haus verbunden und allen Beteilighten ist/muss klar sein, dass eine Institution auch immer mit der Lage verbunden ist. Eine Umfrage unter Jugendlichen würde mit ziemlicher Sicherheit zu dem Ergebnis kommen, dass das “Haus der Jugend” in Böblingen, den meisten Jugendlichen nur als das “Forum” bekannt ist. DAs Haus bleibt also untrennbar mit dem Club Forum und somit scheint ein Umzug nur das Ende für den Club Forum zu bedeuten.

Die Gründe für den Verkauf liegen wie allzuoft klar auf der Hand. Die Kirche braucht Geld um ihr Gemeindehaus, die “Feste Burg” in Böblingen zu renovieren und zu restaurieren. Möglichkeiten einer anderweitigen Finanzierung sind mit Sicherheit gegeben, wird nicht zuletzt unter der Hand auch davon gesprochen, dass so viele alte Menschen dort getraut wurden und sich stark mit der “festen Burg” verbunden fühlen. Da sollte es ja, ohne dies genauer zu prüfen, möglich sein durch Spendenaufrufe und Ehrenamtliche Arbeit das Haus zu retten. Der Kostenpunkt steht auch schon fest, 2,2 Mio. Euro soll die Sanierung kosten. Etwas mehr als 400.000 Euro will man für das Grundstück bekommen auf dem das “Haus der Jugend” steht. Der Architekt, kann jedoch nicht anfangen etwas zu planen bevor nicht mindestens die Hälfte der Kosten da ist. Umso unverständlicher mit einem Verkauf zu beginnen, der die Pläne für eine Renovierung des anderen Gebäudes nicht wirklich voran bringt.

Am Mittwoch wird nun wohl im Gesamtkirchengemeinderat abgestimmt und damit höchstwahrscheinlich das Ende des Club Forums beschlossen. Was das für Böblingen bedeutet kann man natürlich nur erahnen, aber nachdem in den letzten Jahren das Jugendkulturprogramm in Böblingen immer weiter geschrumpft ist, wird es wohl mit dem Ende des Club Forum zum Stillstand kommen. Denn bereits jetzt findet Jugendkultur in Böblingen fast ausschließlich an öffentlichen Plätzen statt, mit der Schließung des “Haus der Jugend” stirbt dann jede Abiparty, Geburtstagsparty, kleines Konzert, großes Open Air und die geliebten “Offenen Tagen” und die Jugend muss sich neue Freiräume suchen, die allzuoft nur zu Problemen mit der Gesellschaft führen.

Unverständins auch gegenüber den Jugendreferenten des EJW und dem Jugendpfarrer der Stadt Böblingen, die frühzeitig über die Pläne bescheidgewusst haben mussten und die ohne mit der Hugend gesprochen zu haben, wohl keinerlei Versuche unternommen haben, das Haus zu schützen. Noch im Januar und März war von einem Ausverkauf keine Rede als man eine weitere Gruppe ins Haus holte und somit das stattfinden des “Open Airs” und bereits einem gut gelaufenen HipHop-Jam sicherte. Es scheint fast so, als sei es eben jetzt die beste Möglichkeit gewesen sich von einer Gruppe zu trennen, die natürlich Arbeit gekostet hat, die aber auch jedes Jahr ein gutes Licht auf das EJW in Böblingen werfen konnte.

Doch die Jugend hat Ihren Glauben noch nicht verloren, wenn sich dies auch nicht mehr auf die evangelische Kirche in Böblingen bezieht, man ist bereit zu kämpfen auch wenn es fast wie ein aussichtsloser Kampf aussieht, man will sich nicht einfach dem Rotstift beugen und sich von der Landkarte streichen lassen. Leserbriefe in den Zeitungen des Kreis Böblingen und Artikel über den Ausverkauf der Jugendkultur in Böblingen sollen neben dem Besuch des Gesamtkirchengemeinderats in Böblingen der erste Schritt sein. Aber auch sucht man den Dialog mit den Pfarrern, den Gemeinden und dem Dekan direkt, in den Augen der Jugendlichen besteht eindeutig Redebedarf und es ist unverständlich, das dieser gerade in der Kirche nicht in die Wege geleitet wurde. Wenn man allein daran denkt, dass Identifikation mit Dem Club Forum gleichzeitig auch heißt sich mit dem EJW und der Kirche zu identifizieren ist es unverständlich, dass man auf diesem Weg den Jugendlichen die letzte Hoffung Jugendkultur unter dem Dach der Kirche zu gestalten gestrichen wird, nachdem die Städte ja schon lange keine Gelder mehr bereitstellen. Unverständlich wie in einer Institution die schon immer auch Caritative Einrichtungen unterstützt und geleitet hat, jetzt auf Kosten einer der schwächsten Stimmen in unserer Gesellschaft, Geld gestrichen wird.

Jugendkultur in Böblingen ist Jugendkultur im und mit dem Club Forum, hier wird die letzte Stimme der Jugendlichen zum schweigen gebracht. Unverständlich:

Werft eure Perlen nicht vor die Säue!

JAH bless

Vorvergangene Woche wurde ich als Mitglied der Stadtkirchengemeinde unter dem Motto “Meine Kirche — für die habe ich was übrig!” um eine Spende unter anderem für das Projekt Schlossberg-Gemeindehaus gebeten. Eine Spende an die Kirchengemeinde ist zweifellos eine sinnvolle Tat. Nur hat das Projekt “Feste Burg” für jemanden, der seine Jugend in Böblingen verbracht hat, einen unangenehmen Beigeschmack, der leider erst mit dem KRZ-Artikel vom 25. Juni bekannt wurde.
Da soll nun also das Haus der Jugend zugunsten der “Festen Burg” verkauft und das Evangelische Jugendwerk samt Gruppen in das sanierte Domizil umgesiedelt werden. Zwar mag der Club Forum formal als Jugendgruppe des EJW gelten, in seiner Funktion jedoch ist er für die Böblinger Jugend weit mehr: Das Forum organisiert nun seit beinahe 30 Jahren ehrenamtlich (!) nicht-kommerzielle (!) Veranstaltungen für die Jugend, darunter Parties und Konzerte genauso wie Podiumsdiskussionen und Informationsveranstaltungen vor Wahlen. Hierfür ist eben nicht nur ein Gruppenraum vonnöten. Der Club Forum hat im Haus der Jugend einen jährlich selbst (!) neu gestalteten Veranstaltungsraum, den eigenhändig ausgebauten (!) Discokeller und die Freifläche zur Verfügung. Mit einem Verkauf würde man dem Club Forum auf einen Schlag alle Ressourcen und der Böblinger Jugend eine wichtige Anlaufstelle nehmen. Und man träte einmal mehr das mit Füßen, was hier mit den penetrant gesetzten Ausrufezeichen hervorgehoben werden soll: Das eigenständige Engagement von Jugendlichen, die etwas Eigenes auf die Beine stellen und dabei eine Menge Verantwortung übernehmen.
Verantwortung zu übernehmen muss man lernen. Dass die Betroffenen des Club Forum von dem geplanten Verkauf aus der Zeitung erfahren mussten, zeigt doch, dass die kirchlichen Entscheidungsträger ihrer Verantwortung sicherlich nicht gerecht geworden sind. Das ist sehr bedauerlich und ein Indiz dafür, dass eine Gruppe wie der Club Forum unverzichtbar ist.
Es bleibt zu hoffen, dass sich die Menschen, die die Arbeit des Club Forum kennengelernt haben, auch die Gemeinderäte und Politiker, die sich an Podiumsdiskussionen beteiligten und am Tresen den Jugendlichen begegnet sind und vor allem die Böblinger Jugendlichen selbst, für einen Erhalt des Club Forum stark machen.
Einstweilen will ich lieber dem Verein der Freunde und Förderer des Club Forum e.V. eine Spende zukommen lassen. Denn für mein Forum habe ich was übrig!

Sven Reisch,
Freiburg

By club_forum | - 11:18 - Posted in SZBZ

Artikel aus der SZBZ vom 08. Juli:

Gesamtkirche macht bei der Sanierung mit

Der Evangelische Gesamtkirchengemeinderat in Böblingen nimmt die Überlegungen der Stadtkirchengemeinde zur Sanierung des Hauses Feste Burg zur Kenntnis und erklärt sich bereit, das Projekt gemeinsam umzusetzen und das Jugendwerk und den Tafelladen einzubringen. Das ist das Ergebnis einer Sitzung des Böblinger Gesamtkirchengemeinderates, nachdem die Stadtkirchengemeinde die rund 2,2 Millionen Euro teure Sanierung der Feste Burg nicht alleine schultern kann. Das gemeinsame Projekt bietet sich an, da es in dem Haus in der Sindelfinger Straße freie Raumkapazitäten gibt.

Mit diesem Beschluss sieht Dekan Bernd Liebendörfer kein Junktim für den Verkauf des Hauses der Jugend. Dazu seien viele Fragen noch ungeklärt, außerdem gebe es für das sanierungsbedürftige Gebäude auch keinen Käufer. Grundsätzlich halte er die Arbeit des Jugendwerks für wichtig, doch die Veranstaltung von Open-Air-Konzerten sei nicht an das Haus gebunden und die Bereitstellung von Räumen für Abi-Partys sei nicht das Kerngeschäft der Kirche. - jj -

By club_forum | - 11:16 - Posted in SZBZ

Artikel aus der SZ/BZ vom 1.Juli 2008:

“Große Bedeutung in der Stadt”
01.07.2008 - Von unserem Mitarbeiter Peter Maier

Der Böblinger Jugendgemeinderat (JGR) fordert in einem Brief an die Mitglieder des Gesamtkirchengemeinderates bei den Beschlüssen über die Zukunft des “Haus der Jugend” das Club Forum weiter zu unterstützen. “Diese einzigartige Institution in Böblingen darf nicht verloren gehen”, so der JGR-Vorsitzende Simon Behm.

In einer Sitzung beriet der Jugendgemeinderat über die Situation des Club Forums und fasste einstimmig den Beschluss die Kirchengemeinderäte anzuschreiben und sich für die Erhaltung des Club Forums einzusetzen.

Das Club Forum müsse bei den zu treffenden Entscheidungen berücksichtigt werden, heißt es in dem Beschluss. “Wir wollen darauf aufmerksam machen, welche große Bedeutung das Club Forum für die Böblinger Jugend und Generationen von Böblingern hat”, sagt Simon Behm.

Am Mittwoch wird der Gesamtkirchengemeinderat vermutlich eine richtungsweisende Entscheidung fällen. Die Jugendgemeinderäte fordern die Mitglieder des Gesamtkirchengemeinderates in ihrem Brief dazu, auf sich über die Zukunft des Club Forums Gedanken zu machen und insbesondere die Jugendlichen an dem Entscheidungsprozess zu beteiligen.

“Feste Burg keine Alternative”

Sollte sich ein Verkauf des “Hauses der Jugend” abzeichnen, müsse man sich bereits frühzeitig Gedanken über einen alternativen Standort machen. Die “Feste Burg” ist nach Meinung der Jugendgemeinderäte für die Bedürfnisse des Club Forums nur bedingt geeignet. Die Kirchengemeinde solle sowohl bei der finanziellen Unterstützung des Club Forums, als auch bei der Suche nach Räumlichkeiten den Dialog mit der Stadtverwaltung suchen, heißt es weiter in dem Brief.

By club_forum | - 11:09 - Posted in Kreiszeitung

Da wir noch keine offizielle Genehmigung haben, die Artikel der Zeitungen zu veröffentlichen können wir euch hier nur die Leserbriefe und Auszüge der Artikel zeigen, Ihr könnt Euch allerdings auf den Seiten der Zeitung im Internet und in der Zeitung selbst natürlich die Artikel in voller Länge durchlesen!

Auszug des Interviews mit Ekki Dreizler:

Zum aktuellen Konflikt zwischen Gesamtkirchengemeinde und Club Forum: Was sagen Sie dazu?

Nun, das Hauptproblem ist ja ein finanzielles. Das Haus der Jugend ist sehr sanierungsbedürftig. Gleichzeitig wünscht sich die Kirche aber eine aktive Jugendarbeit - vielleicht nicht immer genau so, wie sie hier im Haus passiert. Aber diese Eigenständigkeit halte ich schon für eine große Qualität. Insofern hoffe ich, dass das Haus erhalten bleibt. Das wäre ein gutes Fundament für eine erfolgreiche Jugendarbeit.” (Kreiszeitung 08.Juli, Fragen gestellt von Robert Krülle)